Mensch und Kultur

 

Menschen und Kultur

 

Um die Geschichte von Madagaskar zu verstehen, muss man viel lesen, beobachten, vergleichen und ältere Personen nachfragen. Nur weniger als 1% der Geschichten ist geschrieben worden. Der restliche Anteil hiervon ist von Generation zu Generation über Mundüberlieferungen erfahrbar. Als Ureinwohner seien die Vazimba, die die Insel zuerst bewohnt haben. Laut der Geschichte stammten die Madegassen von mehreren Völkern, z. B. Asiaten, Arabern, Afrikanern und sogar Europäern. Deswegen ist das Volk bunt gemischt. 18 wichtigeVolksstämme sind im Land anzutreffen. Die heißen alle aber Malagasy oder Madagassen. Neben den vielen Dialekten können sie alle auf Hochmadagassisch miteinander verständigen. Französisch und Englisch sind die Verkehrssprachen.

 

Die Sitten und Bräuche sind sehr unterschiedlich von Region zu Region und vom Volksstamm zu Volksstamm. Im Hochland werden die Verstorbenen in Familiengrabstätten beerdigt, während im Süden bei den Antandroys oder Mahafalys ein großes Grab höchstens für ein Ehepaar gebaut worden ist. Im Westen wird das Bad der Königsreliquien oder Fitampoha verehrt, während im Hochland die Verstorbenen nach einigen Jahren nach der Beerdigung umgebettet werden.

 

Die Philosophie der Madegassen ist aber ähnlich : “ Lebendig im selben Haus und Tod im selben Grab. Das irdische Leben ist für kürzere Zeit und jeder soll sich auf das Jenseits vorbereiten. Und das Sterben ist der Mittelweg zwischen Gott und den Lebenden.

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